Mit diesem Stadtführer möchten wir Ihnen wichtige Plätze, historische Gebäude und Denkmäler präsentieren, von denen die meisten sicherlich zu den Top 10 Sehenswürdigkeiten von Bonn gehören. Verschaffen Sie sich einen Überblick, bevor Sie Ihren Stadtrundgang, eine Stadtführung oder Besichtigung in Bonn antreten.
Zu den weniger alten, aber trotzdem sehenswerten Orten zählen zum Beispiel das ehemalige Bundeskanzleramt mit dem davor stehenden Adenauerdenkmal, sowie der Lange Eugen. Einem der berühmtesten Söhne der Stadt ist das Beethovendenkmal gewidmet, und natürlich kann man das Beethovenhaus, in dem er geboren wurde, besichtigen. Zu den Palästen aus dem 19. Jahrhundert zählen die Villa Hammerschmidt und das Palais Schaumburg. Wer in der Geschichte Bonns weiter zurückgehen möchte, der kann das Alte Rathaus, den Alten Zoll oder das Koblenzer Tor besichtigen. Die Kreuzbergkirche sowie das Bonner Münster zählen zu den sakralen Sehenswürdigkeiten. Auch die Redoute, das Sterntor und die Godesburg, sowie das kurfürstliche- und das Poppelsdorfer Schloss sind es wert, beim Sightseeing näher betrachtet zu werden.
Vor dem Bundeskanzleramt steht auf dem Bürgersteig das 1982 vom
Bildhauer Hubertus von Pilgrim geschaffene Adenauerdenkmal. Es
handelt
sich dabei um einen etwa 2 meter hohen bronzenen Kopf, dessen
Gesichtszüge denen des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer
nachempfunden sind. Ursprünglich war geplant, das Denkmal vor dem
ehemaligen Wohnhaus Adenauers aufzustellen. Nach heftigen Protesten der
Bevölkerung entschied man sich jedoch für den heutigen Standort.
Namen „Drei-Königs-Bastion“ bekam er
durch den Umstand, dass er während des 30-jährigen Krieges im Jahr 1642
unter Kurfürst Ferdinand ein Teil der Stadtbefestigung wurde. Noch
heute erinnern zwei Kanonen aus der Zeit der napoleonischen Kriege
anfangs des 19ten Jahrhunderts an die nicht immer zivile Nutzung des
Gebäudes. Im Jahr 1865 wurde hier zu Ehren des 5 Jahre zuvor
verstorbenen Historikers Ernst Moritz Arndt ein Denkmal errichtet. An
seinem Sockel befinden sich die beiden Inschriften "Der Gott, der Eisen
wachsen ließ, der wollte keine Knechte" und "Der Rhein, Deutschlands
Strom, nicht Deutschlands Grenze". Auch dem Dichter Heinrich
Heine wurde ein Denkmal gewidmet. Es befindet sich am Aufgang zum Alten
Zoll.
Anlässlich des 75. Geburtstags Ludwig van Beethovens entwarf der
Bildhauer Ernst Hähnel ein Bronzestandbild des Komponisten, das am 12.
August 1845 feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Finanziert
wurde das Kunstwerk hauptsächlich durch den Komponisten Franz Liszt.
Dort wo heute die Hauptpost steht, befand sich damals das Palais
Fürstenberg. Auf dessen Balkon verfolgten Königin Victoria von England
und König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen die Zeremonie. Bei der
Enthüllung waren diese allerdings sehr erstaunt, denn sie blickten auf
das Hinterteil der Statue.
In diesem Haus,
in der Bonngasse 20, wurde in einer Dachkammer im Gartenflügel im
Dezember 1770 der berühmte Komponist Ludwig van Beethoven geboren. Die
Familie zog zwar im Laufe der Zeit einige Male um, keines der anderen
Wohnhäuser konnte jedoch über die Jahrhunderte erhalten
werden.
Helmut Schmidt, der als erster Kanzler seine Amtsgeschäfte von hier aus
tätigte, sagte einst, der Flachbau habe den Charme einer
Stadtsparkasse.
Das Koblenzer Tor,
auch Michaelstor
genannt, ist Teil des
Kurfürstlichen Schlosses und diente in früheren Zeiten dem Ritterorden
vom Heiligen Michael als Versammlungsort und Archiv. Erbaut wurde es
von 1751 –1757 im Auftrag von Kurfürst Clemens August.
Zum anderen kann man hier die 1628 erbaute
barocke Bonner
Kreuzbergkirche
besichtigen. Und das ist durchaus lohnenswert. Das in weiß gehaltene
Gotteshaus mit seinen goldfarbenen Gittern glänzt im
Sonnenlicht
und auch der sehenswerte Innenraum ist üppig ausgestattet.
Berlin im Jahr 1999 die Abgeordnetenbüros
beherbergte. Jeder Abgeordnete hatte hier sein eigenes, 17 Quadratmeter
großes Büro. Seit 2006 wird das HAus von den Vereinten Nationen unter
dem Begriff UN-Campus benutzt und beherbergt verschiedene
UN-Organisationen.

Im Sommer 1914 wurde nach zweijähriger Bauzeit das Museum König
fertiggestellt. Sein Erbauer, der studierte Zoologe Alexander König,
wollte hier seine große Sammlung mit präparierten Tieren ausstellen.

Das Sterntor
ist ein Stadttor aus dem 13. Jahrhundert, das zur
damaligen Stadtbefestigung gehörte. Da es schon damals ein bedeutendes
Denkmal war, protestierten die Denkmalschützer, als es im Jahr 1898
wegen des Baus der Strassenbahn an seinem ursprünglichen Platz am Ende
der Sternstrasse abgerissen wurde. Der Neuaufbau erfolgte dann in stark
veränderter Form an den Resten der alten Stadtmauer. Leider lässt sich
aus diesem nicht mehr ableiten, welche Details bzw. architektonische
Wirkung das Original enthielt. Die Bilder am Tor zeigen Jesus am Kreuz
mit Maria und Johannes sowie
die Mutter Gottes mit durchbohrtem Herz bzw. sieben Schmerzen. Egal ob
man den Stadtrundgang
Bonn mit oder ohne Führer unternimmt, man wird fast
zwangsläufig auf diese Bonner Sehenswürdigkeit treffen.

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Adenauerdenkmal - Autor: Sir_James Lizenz: cc-by-sa 3.0
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Alter Zoll - Autor: Tuschedietor Lizenz:
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Beethoven-Denkmal
- Autor: Sir_James Lizenz: cc-by-sa 3.0 wikipedia.org
Beethovenhaus
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Bundeskanzleramt
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Koblenzer
Tor - Autor: Hans Weingartz Lizenz: cc-by-sa 2.0 wikipedia.org
Kreuzbergkirche
- Autor: hawobo Lizenz: cc-by-sa 2.0 wikipedia.org
Langer Eugen -
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Münsterbasilika
- Autor: Hans Weingartz Lizenz: cc-by-sa 2.0 wikipedia.org
Museum
König - Autor: simbel Lizenz: cc-by-sa 3.0 wikipedia.org
Palais
Schaumburg - Autor: Sir_James Lizenz: cc-by-sa 3.0 wikipedia.org
Sterntor - Autor: hawobo Lizenz: cc-by-sa 3.0
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Villa Hammerschmidt - Autor: Sir_James Lizenz:
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