Die Bismarcksäule am Südhang des Heiligenbergs
feierte im Jahr 2003 ihren hundertsten Geburtstag. Gebaut wurde sie auf
Betreiben der heidelberger Studenten, die zusammen mit
weiteren Spendern auch für die Kosten von 20000 Mark aufkamen.

Die bekannteste Kirche Heidelbergs ist die
Heiliggeist Kirche, mitten im Zentrum direkt am Marktplatz und somit wärend eine Heidelberg-Tour kaum zu verfehlen. Ihre
Silhouette beherrscht das gesamte Stadtbild. Sie wurde
erstmalig im Jahre 1239 erwähnt. Bereits im 14 Jahrhundert löste die
Heiliggeist Kirche die Peterskirche als Pfarrkirche ab.
Baumeister und Finanzkoordinator war Arnold Rype. Die gesamte Bauzeit
der heutigen Heiliggeist Kirche erstreckte sich über ungefähr
eineinhalb Jahrhunderte. Im Jahr 1411 wurde der Chor eingeweiht, 1441
das Langhaus fertiggestellt und erst 1544 wurde der Turmbau vollendet.
Kurfürst Ludwig der Erste holte den Turmbauspezialisten Nicolaus Eseler
aus Mainz nach Heidelberg, der dann den Großteil des heutigen Turms
erbaute. Erst im Jahre 1709, nach der Zerstörung im pfälzischen
Erbfolgekrieg, erhielt die Heiliggeist Kirche ihre noch sehr
gut erhaltende Barocke Haube.
Im Jahre 1592 liessen die Tuchhändler
Franziska und Carolus Belier, die unter dem rechten Doppelfenster im 2.
Stock verewigt sind, das Renaissance – Bauwerk „Hotel zum
Ritter“ erbauen.
Verantwortlich
für die verspätete Fertigstellung war Carl Philipp, der Nachfolger des
Kurfürsten Johann Wilhelm, weil er dem Bau der Jesuitenkirche in seiner
neuen Residenz in Mainz den Vorzug gab. Kurfürst Carl Theodor liess im
Jahre 1749 die Bauarbeiten des Kirchenschiffs und der nördlichen
Giebelfassade fortsetzen. Der 78 Meter hohe Turm entstand erst zwischen
den Jahren 1868 und 1872. In dieser Zeit wurde die Kirche auch
entbarockisiert. Eine Besonderheit der Jesuitenkirche ist die prächtige
Giebelfassade, die in drei senkrechte Achsen aufgeteilt ist. In den
Nischen über den Seitenportalen sieht man die Figuren des Gründers des
Jesuitenordens Ignatius von Loyola und des Jesuitenmissionars Franz
Xaver. Eine Jesus-Figur befindet sich in der mittleren Nische im oberen
Teil. Oben auf dem Giebel befindet sich die Kardinaltugend des Glaubens
mit den Zeichen des Kreuzes.
Der Marktplatz wird
begrenzt von den nördlichen und südlichen Häuserreihen, dem Rathaus im
Osten und der Heiliggeistkirche im Westen. In seiner Mitte befindet
sich der Herkulesbrunnen, der als Antwort der Stadt auf die zu
aufwändigen Wiederaufbaupläne des Kurfürsten Johann Wilhelm, nach den
Verwüstungen durch den Dreißigjährigen Krieg gebaut wurde. Geschaffen
wurde er von dem Bildhauer Johann Martin Laub am Anfang des 18.
Jahrhunderts. Die Figur des starken Helden Herkules wurde gewählt, um
darauf hinzuweisen, welche enormen Kraftanstrengungen der damals nur
150 Einwohner nötig sein würden um die kurfürstlichen Pläne zu
verwirklichen. Da es zur damaligen Zeit besonders an Trinkwasser
mangelte, wurde ein Brunnen als Standort gewählt.
Auf Wusch von Kurfürst Karl Ludwig von der
Pfalz und seiner Gemahlin wurde zwischen 1659 und 1661 für eine kleine
lutherische Gemeinde die Providenzkirche auf dem Gelände des einstigen
kurfürstlichen Herrengartens erbaut. Ihren Namen erhielt sie nach dem
Wahlspruch des Kurfürsten aus dem Buch Mose „Dominus providebit“, was
soviel bedeutet wie: Gott wird sorgen.

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Heidelberg Schloss , Jesuitenkirche:
de.wikipedia.org, Lizenz CC-BY-SA 3.0, Autor: Pumuckel42
Alte
Brücke: de.wikipedia.org, Lizenz CC-BY-SA 3.0,
Autor: Peter Schmelzle
Heiliggeistkirche:
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Peterskirche,
Hexenturm: de.wikipedia.org, CC-BY-SA 3.0, Autor: BishkekRocks
Rathaus:
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Haus zum
Ritter: de.wikipedia.org, CC-BY-SA 3.0, Autor: Christian Bienia
Brückentor:
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Michaelskloster:
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Marktplatz:
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Karlstor:
de.wikipedia.org, CC-BY-SA 3.0, Autor: Beckstet
Bismarcksäule,
Providenzkirche: de.wikipedia.org, CC-BY-SA 3.0, Autor:
Solaris2006
Karlsplatz: de.wikipedia.org, CC-BY-SA
3.0, Autor: Reinhard Wolf