die Clemenskirche als
Klosterkirche der Barmherzigen Brüder und Hospitalkirche des
Clemenskrankenhauses erbaut. Der Name der Kirche leitet sich allerdings
nicht von seinem Erbauer ab, sondern bezieht sich auf den Heiligen
Clemens, den Patron der Seeleute und Kinder, der im ersten Jahrhundert
Bischof von Rom war. Im Kircheninnern wird an verschiedenen Stellen an
seinen Leidensweg erinnert. Baumeister war Johann Conrad
Schlaun, der auch das Schloss, den Erbdrostenhof und das Stadthaus
plante. Auch hier verwendete er die für ihn typischen Baumaterialien
roten Backstein und hellen Sandstein. Die im Barockstil
erbaute Kirche mit ihrer sechseckigen Form und der Kuppel mit
aufgesetzter Laterne ist architektonisch die bedeutendste norddeutsche
Barockkirche. Im zweiten Weltkrieg wurden sowohl das
Gotteshaus als auch das Hospital zerstört. Während die
Clemenskirche an Ort und Stelle wieder aufgebaut wurde, fand
man für das Krankenhaus ein anderes Grundstück.
Über dem Portal befindet sich das ca. drei Quadratmeter große Wappen des Kirchenstifters Clemens August. Der darauf abgebildete lateinische Text lautet:
pro perenni verae misericordiae signo expensis suis erigebat augustus bavariae princeps pater patriae
Übersetzt bedeutet dies soviel wie:
Als immerwährendes Zeichen des Mitleids erbaute Landesvater Kurfürst August von Bayern diese Kirche auf eigene Kosten
Wenn man den Rundgang duch Münster hier unterbricht, kann man vielleicht einen der hier häufig stattfindenden fremdsprachliche Gottesdienste besuchen, oder bei einem Konzert entspannen.
Die Bischofskirche St.-Paulus-Dom entstand
zwischen 1225 und 1264 im gotischen Stil und ist eines der Wahrzeichen
der Stadt. Sie ist etwa 109 meter lang, 53 meter breit und hat 700
Sitzplätze. Erbaut wurde sie auf den Überresten des damals etwa 200
Jahre alten Vorgängerdoms. Da der Paulsdom, wie das Gotteshaus auch
genannt wird, die Mutterkirche der Diözese darstellt, finden hier auch
wichtige Ereignisse wie Bischofs- oder Priesterweihen statt.
Schon um das Jahr 1000 entstand hier zu Ehren
des Bischofs Lambert die erste Kirche. Der Grundstein für die
spätgotische Marktkirche St. Lamberti wurde im Jahr 1375 gelegt.
Initiiert und finanziert wurde der Bau nicht etwa durch religiöse
Institutionen, sondern durch die münsterschen Kaufleute. Die
Fertigstellung datiert auf das Jahr 1440.
Bauwerke Münsters. Ihr Namenspatron ist der
heilige
Liudger, der von 805 - 809 erster Bischof von Münster war.
Die
Verleihung der Stadtrechte im Jahr
1170 bewirkte den Bau des historischen Rathauses, um einen Ort für
Ratsversammlungen und Gerichtsverhandlungen zur Verfügung zu
stellen.
Johann
Conrad Schlaun erbaute 1767 bis 1787 für
Münsters vorletzten Fürstbischof Maximilian Friedrich von
Königsegg-Rothenfels ein barockes Residenzschloss.

gotischen
Liebfrauenkirche, die deshalb auch Überwasserkirche genannt wird.
In
der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Zwinger,
auch genannt „Grotes Bollwerk“, als Teil der münsterschen
Stadtbefestigung erbaut. Sein Standort kommt nicht von ungefähr,
sondern wurde bewusst gewählt, um den Austritt der Aa aus der Stadt zu
sichern. Das Flüsschen war strategisch wichtig, weil es die
Wassergräben füllte, die zur Stadtbefestigung gehörten. Diese
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| Bild | Autor | Lizenz |
|---|---|---|
| Prinzipalmarkt | Christian Nawroth | CC BY-SA 3.0 |
| Rathaus | Florian Adler | CC BY-SA 3.0 |
| Zwinger | Bernhard Kils | CC BY-SA 3.0 |
| Stadthausturm | Rüdiger Wölk | CC BY-SA 2.5 |
| Lambertikirche | Bernhard Kils | CC BY-SA 3.0 |
| Buddenturm | Rüdiger Wölk | CC BY-SA 2.0 |
| St-Paulus-Dom | Bernhard Kils | CC BY-SA 3.0 |
| Schloss | Bernhard Kils | CC BY-SA 3.0 |
| Überwasserkirche | Carschten | CC BY-SA 3.0 |
| Clemenskirche | Rüdiger Wölk | CC BY-SA 2.5 |
| Erbdrostenhof | Florian Adler | CC BY-SA 3.0 |
| Krameramtshaus | Rüdiger Wölk | CC BY-SA 2.0 |
| Ludgerikirche | Stahlkocher | CC BY-SA 3.0 |
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